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PradoRey - Des Königs liebstes Gut

Wein von PradoRey: Besser als damals bei Königs

Wer ein „König“ oder „königlich“ im Namen trägt, hat ja schon von vornherein die besseren Karten bei den Gourmets. Denn wenn ein Königshaus so für die Produkte schwärmt, muss ja zwangsläufig etwas dran sein. Bei PradoRey ist das nicht anders: Das produzierende Landgut in der Region Castilla y Léon war einstmals sogar im Besitz des spanischen Königshauses, bevor es einen eigenen Weg ging. Dieser ist heute nicht weniger nobel, aber weitaus nachhaltiger als damals bei Königs. 

Angel Luis Margüello

Von Isabella bis zum normalen Bürger: die zahlreichen Fans von PradoRey

Diese Zahl sollte man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Seit 1503 gibt es ununterbrochen Wein von PradoRey, der „Wiese des Königs“. Gekeltert wird diese Marke, die viel mehr als eine Marke ist, seit ihren Anfängen auf der Real Sitio de Ventosilla südwestlich von Valladolid in Castilla y Léon. Das Gut wechselte 1503 aus der Hand des Grafen von Ribadeo in jene der berühmtem Königin Isabella von Kastilien. 1521 ging es von Carlos I. an den 2. Marquis von Denia. So ging die Sache zwischen verschiedenen Adligen hin und her, die jedoch immer aus den höchsten Rängen der spanischen Königsfamilie stammten.

Erst 1921 hatte das Geschacher ein Ende, als Familie Velasco das Gut übernahm, es privatisierte und modernisierte. Der klangvolle Name blieb natürlich und auch die heutigen Besitzer, die Cremades, würden den Teufel tun, sich von ihm zu trennen. Wohl aber haben sie kein Problem damit, antiquierte Weinbaumethoden über den Jordan zu werfen und sich lieber mit nachhaltigen Techniken und Arbeitsweisen zu beschäftigen.

Darum steht PradoRey heute auch unter dem Motto der „ehrlichen Weine“, die nichts weiter als das Terroir, ihre Reben und die sanfte Technik für ihre Gewinnung ausdrücken sollen. Dabei spielt auch der gute und international klangvolle Name der Ribera del Duero eine Rolle, die als erstklassige Rotwein-Region auch durch PradoRey konturiert wird.

Man muss sich nur einmal vorstellen, dass die Real Sitio de Ventosilla insgesamt 3.000 Hektar betriebseigene Fläche besitzt, von denen ebenso sagenhafte 520 Hektar für den Weinbau reserviert sind. Dass die Ribera del Duero und PradoRey schnell in einem Atemzug genannt werden, erscheint da nur logisch.

 

Die Weine von PradoRey werden auf dem Landgut Real Sitio de Ventosilla erzeugt.

Wein von PradoRey bei Club of Wine: gelungenes Missverhältnis

Wenn vom gelungenen Missverhältnis zwischen der Größe des Betriebs, der sich auch um die Viehhaltung und andere Bereiche der Landwirtschaft kümmert, und der Qualität der Weine die Rede ist, wird gern der PradoRey Roble zitiert. Diese Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Tempranillo kommt nämlich wunderbar sinnlich und dennoch kräftig daher. Sie ist damit eine Reminiszenz an die große Bordeaux-Tradition Spaniens und an die Eigenheiten, derer sich die Weinbaunation in den letzten Jahrzehnten besinnt.

Dieses Produkt ist auch das liebste Steckenpferd von Kellermeister Angel Luis Margüello, der seit 1999 vorgibt, wohin die Reise von PradoRey geht. Er wacht auch darüber, dass die parzellenweise Vinifizierung der Trauben ohne Ausnahme betrieben wird. Denn damit wird das Terroir besonders dicht unterstrichen.

So königlich die Produkte, so bäuerlich ist ihr Preis. Es mag an der Größe des Unternehmens liegen, dass PradoRey-Wein auch hier eine Ausnahme in der Ribera del Duero bildet. So ist der PradoRey Crianza trotz seiner 15-monatigen Fassreife so gefällig günstig, dass Kunden in der ganzen Welt beherzt und gern zugreifen. Auch der PradoRey Reserva sollte nach einhelliger Expertenmeinung eigentlich viel teurer sein. Wie gut aber, dass er es nicht ist. Denn so kommen alle in den Genuss eines wahrhaft königlichen Tropfens.

Weine von PradoRey

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