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Weingut Trenz

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Weingut Trenz – Rheingau-Weinbau seit 1670

Man kann sagen, die Götter haben es mit dem Rheingau besonders gut gemeint. Es herrschen dort so ausgezeichnete klimatische Bedingungen, dass sogar Mandeln und Zitronen gedeihen können - selbstverständlich auch Wein. Und das in einer Qualität, die von nicht wenigen weltweit für eine der besten gehalten wird. Im Herzen dieses Weinbau-Paradieses ist das Weingut Trenz schon seit 1670 zu Hause.


Wo liegt das Weingut Trenz? 

Das Weingut Trenz liegt in Johannisberg am Rhein am Nordufer des »Rheinknies«. Die klimatischen Bedingungen rund um den vorgeschobenen Quarzithügel bieten ideale Voraussetzungen für den Riesling, der hier auf südlich ausgerichteten Hanglagen reift. Lagen wie der Johannisberger Vogelsang und die Johannisberger Hölle prägen die Weine durch Struktur, Klarheit und Herkunftscharakter.

Schon Goethe schrieb: »Der Johannisberg herrscht über alles.« Er brachte damals zum Ausdruck, was heute Gemeingut ist: Die Qualität der Weine aus Johannisberg sucht ihresgleichen, denn die hohen Ansprüche der Riesling-Traube – die den Rheingau als weiße Rebsorte dominiert – werden auf den südlichen Hanglagen des Quarzithügels bestens bedient.

Michael Trenz ist seit 1998 der Chef des Weinguts Trenz und sucht noch mehr als seine Vorfahren nach Wegen, um seine Weine qualitativ an die Spitze der Region zu führen. Seine Devise lautet: »So wenig wie möglich, so viel wie nötig.« Für ihn als Winzer gilt es, den äußeren Einfluss auf Trauben und Weine zu begrenzen und die Natur »einfach machen zu lassen«. Die Reben stehen dabei im Mittelpunkt, denn ein gesundes Lesegut bildet die Grundlage für überzeugende Qualität.

Bekannt ist das Weingut Trenz vor allem für den Riesling, aber auch für Weißburgunder, Rosé und ausgewählte Rotweine. Und apropos bekannt: Auch die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie das Bundespräsidialamt wurden bei offiziellen Anlässen vom Weingut Trenz beliefert.

Erwähnungen in Weinführern wie Falstaff oder Gault Millau unterstreichen den hohen Anspruch des Weinguts. Wer sich einen Überblick über das Sortiment verschaffen möchte, findet auf dieser Seite Weine für unterschiedliche Anlässe und Budgets.


Weinempfehlung: Drei exzellente Weine vom Weingut Trenz

Das Weingut Trenz steht für charakterstarke Weine, die ihre Herkunft klar zum Ausdruck bringen. Wer feine Weine aus dem Rheingau sucht, findet hier eine überzeugende Auswahl für jeden Anlass:

  • Trenz »Urgestein« Weißburgunder
    Dieser Weißburgunder stammt von zwei der besten Lagen des Weinguts, Winkeler Hasensprung und Dachsberg. Reife Trauben, präzise gelesen und kühl vergoren, sorgen für einen klaren Stil mit Struktur und Frische. Der Wein passt gut zu leichten, frischen Gerichten oder als Alleinunterhalter am Abend.
  • Trenz »Urgestein« Rosé
    Der Rosé aus dem Hause Trenz verbindet eine saftige Beerenfrucht mit einer geradlinigen Art. Die Rebsorte Spätburgunder wird hier zu einem unkomplizierten Begleiter an geselligen Abenden. Ein moderner Rosé, der den Rheingau aus einer anderen Perspektive zeigt.
  • Trenz »Urgestein« Riesling Sekt
    Der Riesling spielt auf dem Weingut Trenz die zentrale Rolle. Im Sekt überzeugt die Star-Rebsorte mit Zitrusnoten, schöner Frische und feiner Perlage. Als Aperitif oder zu feinen Vorspeisen zeigt er, warum Trenz-Riesling auch als Schaumwein geschätzt wird.

Speiseempfehlung: Trenz »Urgestein« Riesling zu gebratenem Zander mit Kräutern

Der Trenz »Urgestein« Riesling harmoniert besonders gut mit gebratenem Zander, frischen Kräutern und einem milden Zitronenakzent. Die straffe Struktur des Rieslings greift dabei das feste Fischfleisch auf, während die aromatische Frische mit Kräutern wie Petersilie oder Dill gut zusammenspielt. Auch Beilagen wie Kartoffeln oder ein feines Gemüse passen dazu.

Gebratener Zander mit Kräutern

Interview mit Michael Trenz, Inhaber des Weinguts Trenz

Michael, wenn du das Weingut Trenz heute in drei Worten beschreiben müsstest – welche wären das und warum?

Familie, Tradition, Innovation: Unser Weingut gibt es schon seit 1670, und die zehnte Generation steht schon in den Startlöchern. Diese lange Geschichte ist natürlich das Fundament, auf dem wir nach wie vor bauen. Nichtsdestotrotz ist unser Hauptziel, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln und Weinbau durch innovative Ansätze neu zu denken. Dies tun wir durch neue Projekte, die auch über die Grenzen des Rheingaus hinausgehen, welcher aber nach wie vor der Ort ist, an dem unser Weingut und unsere Familie fest verwurzelt sind.


Eure Familie betreibt bereits seit 1670 Weinbau. Was bedeutet eine solche Tradition für dich persönlich: Verpflichtung, Inspiration oder manchmal auch Herausforderung?

Es ist manchmal tatsächlich unfassbar, wenn man überlegt, wie lange schon an diesem Ort Weinbau praktiziert wurde. Das Wissen, das über Generationen weitergegeben wurde, schmeckt man heute immer noch in unseren Weinen. Umso mehr freut es mich, dass ich mein Wissen ebenfalls weitergeben darf, denn meine beiden Söhne wollen diese Tradition in Zukunft weiterführen.


Gleichzeitig beschreibt ihr euch selbst als ein Weingut, das Tradition mit Innovation verbindet. Was bedeutet „Innovation“ für dich ganz konkret im Weinberg und im Keller?

Natürlich haben wir heutzutage ganz andere technische Möglichkeiten im Weinberg sowie im Keller, um Spitzenqualitäten zu produzieren. Nichtsdestotrotz wurde der Grundstein des Wissens, das man heute hat, schon in der Vergangenheit gelegt – ganz ohne wissenschaftliche Beweise, sondern einfach durch Ausprobieren, Erfahrung und Gefühl. Heutzutage versuchen wir, diese gewisse Romantik und Bauchentscheidungen mit modernster Technik und innovativen Ansätzen zu vereinen, um das bestmögliche Ergebnis zu bekommen. Zudem versuchen wir, uns auch kontinuierlich weiterzuentwickeln, was die Art angeht, wie wir unsere Weine und uns als Weingut präsentieren. Ich denke, es ist extrem wichtig, mit der Zeit zu gehen und dieses traditionsreiche Thema Wein in einer neuen, modernen Sprache zu erzählen, sodass man auch die jungen Generationen nicht abschreckt, sondern ihnen zeigt, dass Wein nicht nur ein Getränk ist, das ihre Großeltern trinken.


Johannisberg gehört zu den berühmtesten Weinorten Deutschlands. Was macht diesen Ort und seine Weinberge für dich so besonders?

Neben der historischen Bedeutung Johannisbergs als Geburtsstätte der Spätlese haben wir hier auch ganz besondere Bodenbeschaffenheiten, die es uns ermöglichen, Weine und vor allem Rieslinge auf Weltspitzenniveau zu produzieren. Ein sehr karger und steiniger Boden sorgt für sehr mineralische Weißweine. Neben dem Riesling fühlt sich mittlerweile auch unser Pinot Noir in Johannisberg sehr wohl, welcher durch diesen Boden ebenfalls eine sehr mineralische, filigrane Note bekommt.

Wenn jemand noch nie einen Wein aus Johannisberg probiert hat: Woran soll er im Glas erkennen können, wo dieser Wein herkommt?

Bei jungen Weinen haben wir extrem trinkanimierende, frische Weine, leicht fruchtig, also die perfekten Begleiter für den Sommer. Aromatisch haben wir ganz klar Zitrusnoten, Apfel und Pfirsich im Vordergrund. Zum anderen haben die Weine durch den kargen Boden aber auch eine gewisse Salzigkeit dabei, welche den Wein extrem knackig und trinkanimierend macht. Auf der anderen Seite können wir auch reifefähige Weine produzieren, welche ihr volles Potenzial meist erst nach fünf Jahren zeigen. Durch die Säurestruktur, die wir in Johannisberg bekommen, können wir extrem reifefähige Weine produzieren, da die Säure den Wein besser konservieren kann.


Riesling und Rheingau gehören untrennbar zusammen. Was muss ein richtig guter Riesling für dich persönlich mitbringen?

Er sollte frisch sein, auch wenn er gereift ist, und trinkanimierend, mit einer unterstützenden Restsüße – auch im trockenen Bereich –, um die Säure etwas besser einzubinden.

Zwei Gläser vom Weingut Trenz werden mit Roséwein gefüllt.

Gibt es einen Wein aus eurem Sortiment, von dem du sagst: „Wer Trenz verstehen möchte, sollte genau diesen Wein trinken“? Und warum?

Die einfachste Antwort wäre jetzt wahrscheinlich, einen Riesling zu sagen, aber ich würde tatsächlich sogar sagen, dass man an unserem Chardonnay sehr gut unsere Handschrift erkennen kann. Hier versuchen wir nämlich, diese Rheingauer Mineralität, die wir sonst im Riesling finden, auch in eine andere Rebsorte, in diesem Fall Chardonnay, zu transportieren. Das Ergebnis ist ein extrem leichter, fruchtiger Chardonnay mit einer schönen Säurestruktur und ohne die typischen cremigen, butterigen Noten, die man sonst so kennt. Dementsprechend würde ich sagen, es ist ein sehr untypischer Chardonnay, der aber sehr gut unsere Philosophie zeigt, was den Ausbau unserer Weine angeht, nicht nur beim Riesling.


Bei Ludwig von Kapff kennen viele Weinfreunde eure „Urgestein“-Weine. Was steckt für dich hinter dem Namen „Urgestein“ – und welchen Stil möchtest du mit diesen Weinen zeigen?

Urgestein beschreibt genau den Boden, den wir hier in Johannisberg haben. Der richtige Name lautet Taunusverwitterungsquarzit, und im Endeffekt haben wir hier tausende Gesteinsschichten, die sich über Millionen von Jahren zusammengedrückt haben und nun die Basis unserer Weine in Johannisberg schaffen. Der Name Urgestein verkörpert die Mineralität, die wir genau aus diesem Boden in unsere Weine bekommen. Das Ergebnis sind frische, leichte Weine, die einfach Spaß beim Trinken machen.


Neben Riesling spielen bei euch auch Burgundersorten und insbesondere Pinot Noir eine Rolle. Was reizt dich an diesen Rebsorten im Rheingau?

Für mich persönlich ist Pinot Noir im Verhältnis zu anderen Rotweinsorten immer etwas filigraner, eleganter und darf auch gerne etwas fruchtbetonter sein. Durch die Böden, die wir hier bei uns haben, bekommen wir eben auch beim Pinot Noir eine schöne Säurestruktur, welche ihn zum perfekten Essensbegleiter in sehr vielen Gerichten macht. Auch unser Rosé und Blanc de Noir, welcher aus Pinot Noir gemacht ist, haben dementsprechend eine schöne Säurestruktur, welche aber überhaupt nicht unangenehm ist. Gerade beim Rosé, der meiner Meinung nach manchmal zu bärig sein und aromatisch fast in Richtung Sahnebonbon gehen kann, mag ich es ein bisschen leichter, spritziger und filigraner.


Nachhaltigkeit ist für viele Weintrinker heute ein wichtiges Thema. Ihr verzichtet im Weinberg auf Insektizide und Herbizide. Was bedeutet nachhaltiger Weinbau für dich – jenseits von Zertifikaten und Schlagworten?

Nachhaltigkeit heißt für mich, etwas aufzubauen, das, wie das Wort schon sagt, nachhaltig bestehen kann. Wir wollen mit unseren Reben ein hohes Alter erreichen, sprich am liebsten an die 80 Jahre, um wirklich Spitzenqualitäten, gerade für unsere großen Gewächse oder alten Rieslinge, zu bekommen. Dafür müssen wir natürlich optimale Voraussetzungen schaffen, denn nur auf gesunden Böden können gesunde Reben wachsen. Neben unserem Anspruch an Qualität müssen wir das Unternehmen natürlich auch nachhaltig in die Zukunft begleiten. Und in der Zukunft führt kein Weg daran vorbei, die Umwelt zu schützen, sodass wir alle weiterhin in einer schönen Welt leben können. Zudem arbeiten wir in letzter Zeit viel mit Piwi-Rebsorten und probieren in dieser Hinsicht einiges aus. Hierbei handelt es sich um Rebsorten, welche keinen Pflanzenschutz benötigen, da sie resistent gegen jegliche Krankheiten sind. Ein Paradebeispiel hierfür ist unser Weinberg auf Amrum, in dem wir die Piwi-Rebsorte Muscaris angepflanzt haben, welche dem kalten norddeutschen Klima trotzt.

Der Klimawandel verändert auch den Weinbau im Rheingau. Welche Veränderungen bemerkst du bereits heute und wie reagiert ihr darauf?


Neben der Tatsache, dass es natürlich wärmer wird, heißt Klimawandel im Rheingau oder generell im Weinbau auch, dass es mehr Extreme gibt. Heißt: Wir hatten im Sommer Hitzewellen, teilweise Trockenheit, im April Spätfrost und kurz vor der Lese Hagelschläge, und die Jahreszeiten verschwimmen teilweise. Für uns heißt das, sich in gewisser Weise anzupassen. Die Lese beginnt also nicht mehr Mitte September, sondern eher Ende August. Wir arbeiten jedes Jahr mit der Natur und müssen uns dementsprechend natürlich auch auf Veränderungen einstellen. Nichtsdestotrotz muss man auch ganz klar sagen, dass wir in Deutschland auch vom Klimawandel im Weinbau profitiert haben, gerade was die Rotweine angeht. Heutzutage haben wir eben auch im Sommer mal zwei Wochen 30 Grad am Stück, was den roten Rebsorten natürlich sehr zugutekommt, um mit den Weinen aus südlicheren Ländern mithalten zu können.

Drei Mitarbeiter des Weingut Trenz verkosten Wein vor Edelstahltanks.

Mit Weinprojekten in Südafrika und sogar auf Amrum schaut ihr weit über den Rheingau hinaus. Woher kommt diese Lust, neue Weinwelten zu entdecken?

Ich glaube, das liegt in der Familie. Wer seit zehn Generationen Wein macht, hat auch zehn Generationen lang Fehler gemacht, dazugelernt und Neues ausprobiert, sonst gäbe es uns heute nicht mehr. Diese Neugier ist also nichts, was gegen die Tradition steht, sie ist Teil davon. Wenn man nur das macht, was man immer gemacht hat, bleibt man stehen. Andere Böden, andere Klimazonen, andere Weinkulturen zu erleben, schärft am Ende auch den Blick auf unseren Ursprung, den Rheingau. Man versteht seinen eigenen Boden erst richtig, wenn man weiß, wie er sich von anderen unterscheidet.


Ein Weinberg auf Amrum klingt zunächst ziemlich ungewöhnlich. Was hat dich an diesem Projekt gereizt – und was hast du bei der ersten Lese über Weinbau an der Nordsee gelernt?

Ehrlich gesagt hat mich genau dieser Widerspruch gereizt: Wein und Nordsee, das passt auf den ersten Blick überhaupt nicht zusammen. Salzige Meeresluft, ein völlig anderes Mikroklima, kurze Vegetationsperioden – ganz anders als unsere kargen, steinigen Böden in Johannisberg. Was ich gelernt habe: Man muss bereit sein, sein Handwerk komplett neu zu denken, wenn die Natur andere Regeln vorgibt. Das macht demütig und gleichzeitig unglaublich viel Spaß.


Gleichzeitig seid ihr seit vielen Jahren auch in Stellenbosch aktiv. Was kann ein Rheingauer Winzer von Südafrika lernen – und vielleicht auch umgekehrt?

Aus Südafrika nehme ich vor allem eine gewisse Unerschrockenheit mit. Dort wird viel offener experimentiert, mit Rebsorten, mit Ausbaumethoden, mit neuen Wegen im Weinberg. Diese Offenheit tut uns Rheingauern gut, wo Traditionen auch mal hinterfragt werden dürfen. Umgekehrt bringen wir unsere jahrhundertealte Erfahrung und die deutsche Genauigkeit, mit welcher wir unser Handwerk ausüben, mit ein ;).


Trotz all dieser internationalen Einflüsse: Gibt es etwas, bei dem du sagst „Das machen wir bei Trenz genau so und keinen Millimeter anders“?

Ja, unsere Herkunft aus Johannisberg und die Rheingauer Handschrift in unseren Weinen. Egal welches Projekt wir irgendwo auf der Welt verfolgen, unser Zuhause und unsere Basis bleiben der Rheingau. Und was sich nie verändern wird: Wir sind und bleiben ein Familienbetrieb. Entscheidungen treffen wir mit Weitblick über Generationen, nicht mit Blick auf das nächste Quartal. Die Weinberge, die meine Söhne pflanzen werden, werden voraussichtlich von deren Kindern, vielleicht sogar Enkeln, noch bewirtschaftet.

Hand aufs Herz: Gibt es einen Jahrgang, einen Weinberg oder einen Wein aus deiner Laufbahn, an den du besonders häufig zurückdenkst?

Es sind eigentlich weniger einzelne Jahrgänge als bestimmte Momente im Weinberg: wenn man nach einem schwierigen Jahr, mit Spätfrost oder Hagel, am Ende doch noch einen Wein in der Flasche hat, der einen überrascht. Diese Jahre, in denen man mit der Natur kämpfen musste und trotzdem etwas Besonderes herausgekommen ist, bleiben mir am meisten im Kopf.


Welche Entwicklung in der Weinwelt findest du derzeit besonders spannend – und bei welchem Trend bist du eher skeptisch?

Spannend finde ich es, dass wir es in der Weinbranche endlich mal langsam hinbekommen, auch aus der Kundenperspektive zu denken und Sachen manchmal nicht komplizierter zu machen, als sie sind. Ich würde mir wünschen, dass Wein in gewisser Hinsicht einfacher zugänglich ist. Damit meine ich nicht, dass wir uns in irgendeiner Hinsicht qualitativ verschlechtern oder billiger werden wollen, sondern dass man Leuten, die sich vielleicht gerne mit dem Thema befassen würden, den Einstieg erleichtert und wir wegkommen von dem Image, dass Wein nur in schicken Restaurants und zu besonderen Anlässen getrunken werden darf und man erst eine Sommelier-Ausbildung machen muss, um mitreden zu dürfen.

Ein Mitarbeiter des Weinguts Trenz hebt den Tresterhut eines gärenden Rotweins mit einem langen Stab.

Viele Menschen möchten Wein unkomplizierter genießen und weniger „richtig oder falsch“ machen. Was würdest du jemandem sagen, der gerade erst beginnt, sich intensiver mit Wein zu beschäftigen?

Trink, was dir schmeckt, und trau dich, das auch zu sagen, egal was andere über den Wein denken. Es gibt kein Falsch beim Genießen. Was ich jedem empfehlen würde: probieren, probieren, probieren, und dabei ruhig auch mal fragen, wie und wo ein Wein entstanden ist. Das Wissen um die Herkunft macht das Trinken automatisch spannender, ganz ohne dass man dafür Sommelier werden müsste.


Zum Genießen gehört für uns natürlich auch das Essen: Welcher Trenz-Wein steht bei dir privat besonders häufig auf dem Tisch – und was gibt es dazu?

Bei mir zu Hause landet erstaunlich oft unser Pinot Noir Reserve auf dem Tisch, gerade weil er durch seine Säurestruktur so vielseitig zu Essen passt. Ob zu einem kräftigen Braten im Winter oder leicht gekühlt zu gegrilltem Gemüse im Sommer, er begleitet fast alles.


Wenn du unseren Kundinnen und Kunden bei Ludwig von Kapff nur eine Botschaft mit auf den Weg geben könntest: Welche wäre das?

Traut euch, unsere Weine mit Neugier zu probieren. Wir haben seit 1670 geübt, und das schmeckt man hoffentlich auch ;).


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FAQ – Häufige Fragen zum Weingut Trenz

Wo liegt das Weingut Trenz?

Das Weingut Trenz befindet sich in Johannisberg im Rheingau, einer der bekanntesten Weinregionen Deutschlands mit optimalen klimatischen Bedingungen für Riesling und Spätburgunder.

Seit wann gibt es das Weingut Trenz?

Das Weingut Trenz blickt auf eine lange Geschichte zurück und besteht bereits seit dem Jahr 1670. Damit zählt es zu den traditionsreichen Familienweingütern der Region.

Wer führt das Weingut Trenz heute?

Seit 1998 leitet Michael Trenz den Familienbetrieb und entwickelt das Weingut kontinuierlich weiter, mit klarem Fokus auf Qualität und Herkunft.

Was ist Trenz Trenzero?

Der Trenz Trenzero ist ein alkoholfreier Traubensecco auf Basis von Riesling und Scheurebe, der eine aromatische Alternative für bewusste Genussmomente bietet.