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Bodega San Gregorio

Spektakuläre Felsformationen und rote Böden – Ein Bild, das geradezu an den berühmten Grand Canyon erinnert. Doch wir befinden uns hier im Nordosten Spaniens, südwestlich von Zaragosa. Hier liegt eine der kleinsten DO Spaniens, die DO Calatayud, die erst 1990 den Status einer geschützten Herkunftsbezeichnung verliehen bekommen hat.

Die Geschichte der Bodega San Gregorio beginnt in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts, als eine Gruppe von 30 Winzern sich zu einer gemeinsamen Kellerei zusammenschloss. Die Besonderheit? Die Weinberge der Bodega liegen zwischen 600 und 1.000 Metern über dem Meeresspiegel. Zwischen heißen Tagen und kalten Nächten entwickeln die Trauben ganz besonders intensive Aromen. Währenddessen sorgen konstant wehende Winde für ein gesundes Traubengut, ohne dass dabei Pestizide zum Einsatz kommen.

Eine weitere Eigenschaft der Region ist die Beschaffenheit der Böden. Die braunroten Mergel-, Sand- und Kalksteinböden verfügen über ausgezeichnete Drainage-Eigenschaften. Die bis zu 50 Jahre alten Rebstöcke der Bodega sind mit ihren Wurzeln tief im Boden verankert, aus dem sie auch während Trockenperioden genügend Flüssigkeit ziehen können.

Die Leitsorte der Bodega San Gregorio ist die rote Rebsorte Garnacha, daneben bauen die Winzer auch Tempranillo und internationale Rebsorten wie Cabernet Sauvignon und Merlot an. Für ihre Weißweine verarbeiten sie vor allem die typisch spanische Sorte Macabeo. Trotz ihres vergleichsweise jungen Alters, ist die Bodega inzwischen auch über nationale Grenzen hinaus bekannt und exportiert ihre Weine in alle Ecken Europas.