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Chardonnay

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Chardonnay – Populärster Weißwein der Welt

Chardonnay – der Allrounder unter den Weinen. Egal, ob du es spritzig-frisch, cremig oder elegant magst, Chardonnay passt einfach immer. Diese Rebsorte hat in den letzten Jahren die ganze Welt erobert und überrascht immer wieder mit neuen Facetten. Was sie so besonders macht? Die Traube ist so vielseitig, dass sie in keine Schublade passt – Chardonnay-Weine bleiben spannend und lassen sich von keiner Region oder keinem Stil festlegen. Ein echter Weltenbummler eben! Probier dich jetzt selbst durch unsere bunte Chardonnay-Auswahl!


Weinempfehlung: Drei Chardonnay-Weine 

Auf der Suche nach gutem Chardonnay? Probiere diese drei Empfehlungen:

  • Lunatico Chardonnay
    Dieser italienische Chardonnay zeigt sich fruchtbetont und harmonisch. Noten von Apfel und tropischen Früchten prägen sein Profil, begleitet von einer ausgewogenen Struktur. Er eignet sich gut für entspannte Abende und passt zu Pasta, Fisch oder hellem Fleisch.

  • Geldermann Grand Brut
    Der Geldermann Grand Brut präsentiert den Chardonnay als Schaumwein-Cuvée im Verbund mit Chenin Blanc und Pinot Noir. Eine feine Perlage, frische Zitrusnoten und ein Hauch Brioche bestimmen den Charakter. Als eleganter Sekt passt er sehr gut zu Meeresfrüchten, leichten Vorspeisen oder als Aperitif.

  • Pierre André Meursault Premier Cru Blagny
    Dieser Premier Cru aus dem Burgund steht für einen anspruchsvollen Chardonnay mit Tiefe. Reife Frucht, mineralische Noten und ein dezenter Ausbau im Holzfass verleihen ihm Struktur und Länge. Er begleitet Kalbfleisch, edlen Fisch oder gereiften Käse auf hohem Niveau.


Wo liegen die Anbaugebiete für Chardonnay?

Chardonnay hat seine Wurzeln im französischen Burgund, doch heute ist die Rebsorte praktisch überall zu Hause. Mit einer weltweiten Anbaufläche von rund 210.000 ha zählt sie zu den meistangebauten weißen Rebsorten der Welt. Wenn du wissen willst, wo die spannendsten Chardonnays herkommen, nehmen wir dich jetzt mit auf eine kleine Weinreise:

  • Frankreich: In Frankreich, genauer gesagt im Burgund, liegt die Wiege des Chardonnays. In ganz Frankreich wächst die Rebsorte auf rund 50.000 ha Rebfläche, ein bedeutender Teil davon im Burgund und in der Champagne. Hier entstehen einige der weltweit besten Weine. Chablis und Meursault sind Namen, die Weinliebhabern auf der Zunge zergehen – und das völlig zu Recht. In diesen Anbaugebieten spielt die Rebsorte ihre Stärken voll aus: mineralisch geprägt, mit klarer Struktur und feiner Tiefe. In der Champagne bildet Chardonnay auf etwa 34% der Rebfläche die Grundlage für hochwertige Schaumweine und prägt als Blanc de Blancs viele der renommiertesten Cuvées.
  • Italien: In Italien trifft die Rebsorte auf sonnige Hänge und mediterranes Flair. Mit rund 20.000 ha Anbaufläche gehört Chardonnay auch hier zu den wichtigsten internationalen Sorten. Besonders in Südtirol und Venetien zeigt sich der Chardonnay von seiner frischen und fruchtigen Seite. Weingüter wie Elena Walch oder Mandrarossa-Settesoli wissen genau, wie man die Trauben ins rechte Licht rückt.
  • Deutschland: Auch Deutschland hat den Chardonnay für sich entdeckt – und das ziemlich erfolgreich. Die Anbaufläche liegt inzwischen bei rund 2.500 ha mit wachsender Tendenz. Vor allem in Rheinhessen, der Pfalz und in Baden entstehen Chardonnays, die sich international behaupten. Deutsche Winzer kombinieren häufig Frische und Fruchtigkeit mit dezentem Holzeinsatz, was den Weinen Struktur und Länge verleiht.
  • USAKalifornien und Chardonnay sind wie Kino und Popcorn – einfach eine perfekte Kombination. In den USA wächst die Rebsorte auf rund 40.000 ha, der Großteil davon in Kalifornien. Hier entstehen Weine, die stilistisch breit gefächert sind: von lebendig und zitrusbetont bis hin zu cremig mit Ausbau im Barrique. Der gezielte Einsatz von Holzfass und malolaktischer Gärung prägt viele kalifornische Chardonnays deutlich.
  • International: Chardonnay wäre kein Weltstar, wenn er sich nicht auch in anderen Ländern wohlfühlen würde. Weltweit liegt die Rebfläche bei über 210.000 ha. In Australien sind es rund 21.000 ha, in Chile etwa 11.000 ha, in Südafrika rund 7.000 ha und in Neuseeland ca. 3.000 ha. Je nach Klima und Weinbau-Tradition entstehen hier sehr unterschiedliche Stilistiken – von säurebetont und präzise bis kraftvoll mit markanter Holznote.

 

Welche Weine werden aus Chardonnay gemacht?

Chardonnay ist ein wahres Multitalent und kann in so viele verschiedene Weinstile verwandelt werden, dass man leicht den Überblick verliert. Hier ein kleiner Überblick über die Vielfalt, die diese Traube zu bieten hat:

  • Trockene Weißweine: Hier zeigt sich Chardonnay von seiner spritzigen Seite. Diese Weine sind frisch, lebendig und perfekt für heiße Sommertage.
  • Im Holzfass gereifte Weine: Wenn du es cremiger magst, sind diese Weine genau das Richtige. Vanille, Butter und geröstete Nüsse – das alles bringt der Chardonnay mit, wenn er im Eichenfass reift.
  • Schaumweine: Chardonnay ist die Hauptzutat für Blanc de Blancs Champagner, einen der elegantesten Schaumweine überhaupt. Aber auch der Brut d’Argent, ein spritziger und oft günstigerer Schaumwein, hat seine Fans – perfekt für einen ausgelassenen Abend.
  • Halbtrockene Cuvées: Diese Weine sind weich und rund, mit einer angenehmen Restsüße. Ideal, wenn du es etwas milder magst.
  • Reserve und Gran Reserve: Diese Weine sind für Kenner und Genießer. Lange gereift – oft im kleinen Holzfass – bieten sie eine beeindruckende Tiefe und Komplexität für besondere Anlässe.


Wie schmecken Chardonnay Weine?

Den Geschmack von Chardonnay auf ein einzelnes Set von Aromen herunterzubrechen, ist nicht möglich. Daher haben wir dir hier eine Tabelle der verschiedenen Weinstile samt ihrer Aromen zusammengestellt – inklusive schmackhafter Speiseempfehlungen, versteht sich:

 


Aromen

Trinktemperatur

Passende Gerichte

Chardonnay trocken

      Zitrusfrüchte

      Grüner Apfel

      Pfirsich

8–10 °C       

Fisch, Meeresfrüchte, leichte Salate

Cuvées
halbtrocken

      Reife Früchte

      Honig

      Würze

10–12 °C     

Asiatische Küche, Geflügel mit fruchtigen Soßen

Blanc de Blancs

      Zitronenschale

      Weiße Blüten

      Brioche        

6–8 °C         

Austern, Kaviar, Ziegenkäse

Brut d’Argent

      Apfel

      Birne

      Nussige Noten         

6–8 °C         

Als Aperitif, leichte Vorspeisen, mild-würziger Käse

Chardonnay aus dem Holzfass

      Vanille

      Butter

      Haselnuss

      Karamell      

12–14 °C     

Gebratenes Geflügel, Schweinebraten, gereifter Käse

Reserve und Gran Reserve

      Getrocknete Früchte

      Gewürze

      Geröstete Nüsse

      Rauch

14–16 °C     

Lamm, Gänsebraten, Trüffelgerichte, kräftiger Käse

 

Speiseempfehlung: badener Chardonnay Reserve zu Safran-Risotto mit gebratenen Jakobsmuscheln

Die badener Chardonnay Reserve bringt Kraft, reife Frucht und einen spürbaren Ausbau im Holzfass mit. Dazu passt ein Safran-Risotto mit gebratenen Jakobsmuscheln hervorragend. Das cremige Risotto greift die Struktur und Dichte des Weins auf, während der Safran seine würzigen und leicht nussigen Nuancen betont.

Die Jakobsmuscheln sorgen mit ihrer feinen Süße für Spannung im Zusammenspiel mit der Frucht des Chardonnay. Ein Hauch Zitronenzeste hebt die Frische im Wein hervor, ohne ihn zu überdecken. Etwas frisch geriebener Parmesan verstärkt die würzige Tiefe und harmoniert mit den dezenten Röstaromen aus dem Holzfass. So entsteht ein ausdrucksstarkes Pairing, das anspruchsvoll wirkt, sich aber mit soliden Kochkenntnissen gut umsetzen lässt.

Safran-Risotto mit gebratenen Jakobsmuscheln auf einem Teller.

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FAQ – Häufige Fragen zu Chardonnay

Sind Chardonnay und Weißburgunder dasselbe?

Nein. Chardonnay und Weißburgunder sind zwei unterschiedliche Rebsorten. Beide gehören zur Burgunderfamilie, unterscheiden sich jedoch im Aromaprofil und im Ausbau. Chardonnay zeigt häufig mehr Fülle und reagiert stärker auf den Ausbau im Holzfass oder Barrique.

Wie heißt Chardonnay auf Deutsch?

Chardonnay trägt auch im Deutschen denselben Namen. Historisch wurde er teilweise als »Morillon« bezeichnet, etwa in der Steiermark, doch offiziell heißt die Rebsorte auch hier Chardonnay.

Ist ein Chardonnay trocken oder lieblich?

Die meisten Chardonnay-Weine sind trocken ausgebaut. Es gibt jedoch auch Varianten mit Restsüße. Ob ein Chardonnay trocken ist, erkennst du an der entsprechenden Angabe im Webshop.

Was ist der beste Chardonnay der Welt?

Einen objektiv besten Chardonnay gibt es nicht. Besonders hoch bewertet werden regelmäßig Premier- und Grand-Cru-Weine aus dem Burgund, etwa aus Meursault, Montrachet oder Chablis. Stil, Ausbau und persönlicher Geschmack spielen eine entscheidende Rolle.

Was ist der teuerste Chardonnay?

Die teuersten Chardonnay-Weine stammen aus dem Burgund, insbesondere aus Grand-Cru-Lagen wie Montrachet. Einzelne Flaschen erzielen Preise von mehreren 1.000 € – abhängig von Jahrgang, Weingut und Verfügbarkeit.