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Drei Pinot Noir für jeden Moment
Ob Rotwein, Rosé oder Sekt: Diese drei Pinot-Noir-Weine zeigen den Facettenreichtum der Rebsorte. In der Übersicht findest du Empfehlungen für jeden Anlass.
- Der Baron Philippe de Rothschild »Les Cépages« Pinot Noir aus dem südfranzösischen Pays d'Oc ist ein fruchtiger, unkomplizierter Rotwein: Aromen von wilder Erdbeere und Kirsche treffen auf Vanille und Röstnoten, am Gaumen mit feiner Kaffeenote.
- Der Leitz Pinot Noir Rosé aus Rheinhessen bringt die spritzige Seite der Rebsorte mit: Noten von Erdbeere, Himbeere und roter Johannisbeere im angenehmen Zusammenspiel von Säure und Süße.
- Für alle, die es prickelnd mögen, ist der Geldermann Grand Brut genau richtig: eine Cuvée aus Chardonnay, Chenin Blanc und Pinot Noir mit kraftvollem, frischem Auftakt aus Zitrusfrüchten und grünem Apfel. Das Geschmacksprofil zeigt eine ausgeprägte Säure bei spürbarer Mineralik: ein frischer, komplexer Sekt mit langem Abgang. Unsere Kunden sind ebenfalls begeistert und vergeben im Schnitt 5 von 5 Sterne.

Wo wird Pinot Noir angebaut?
Seit über 2.000 Jahren wird Pinot Noir auf insgesamt über 118.200 Hektar Rebfläche weltweit angebaut. Die rote Traube hat dabei einen weiten Weg von Frankreich zurückgelegt und gibt sich nur mit sehr spezifischen Bedingungen zufrieden. Wir zeigen Ihnen, wohin die Reise für die anspruchsvolle Diva der Weinberge ging:
- Frankreich: Frankreich ist das Mutterland des Pinot Noir, genauer gesagt das Burgund, so wie es bei jedem Burgunder der Fall ist. Hier werden die teuersten und vielleicht auch besten Pinot Noirs der Welt gekeltert. Auch die Champagne kann ohne diese Traube nicht – sie verleiht dem edlen Schaumwein seine Fülle und Struktur. Wenn Ihnen der Sinn nach einem preisgekrönten Champagner steht, können wir Ihnen das Weingut Charles Heidsieck wärmstens empfehlen.
- Deutschland: In Deutschland nennt man ihn Spätburgunder und er ist die absolute Nummer eins unter den roten Rebsorten. Besonders die Regionen Ahr und Baden wissen mit der zickigen Rebsorte umzugehen und zaubern deutsche Weine, die es locker mit den besten der Welt aufnehmen können.
- Italien: Die Italiener lieben ihren Pinot Nero, vor allem in den kühleren Nordregionen wie Südtirol und Lombardei. Hier trifft alpine Frische auf italienische Leidenschaft und schafft so eine unwiderstehliche Kombination.
- Österreich: In Österreich heißt er Blauburgunder und besonders im Burgenland und in der Steiermark wird die Rebsorte mit viel Hingabe und einem Auge fürs Detail gepflegt.
- USA: In den USA, insbesondere in Kalifornien und Oregon, hat der Pinot Noir echten Star-Status erreicht. Kalifornische Weine sind oft vollmundig und fruchtig, während die aus Oregon eher elegant und mineralisch daherkommen – beide Varianten haben ihren ganz eigenen Reiz und bringen frischen Wind in die Welt des Pinot Noir.
- Spanien: Spanien ist vielleicht nicht das erste Land, an das man bei Pinot Noir denkt, doch in kühleren Anbaugebieten wie Katalonien entstehen Pinots Noirs, die oft überraschend frisch und lebendig sind – eine spannende Alternative zu den traditionellen spanischen Rotweinen.
- Südafrika: Südafrika produziert kraftvolle und komplexe
Burgunder, besonders aus den Regionen Elgin und Walker Bay. Diese Weine sind
der perfekte Geheimtipp für Entdecker.
Welche Weine werden aus Pinot Noir gemacht?
Pinot Noir ist unglaublich vielseitig und wird in verschiedenen Stilen vinifiziert:
- Trockener Rotwein: Klassischer Spätburgunder ist rot, trocken und glänzt durch seine Eleganz und Komplexität. Wer es ein wenig süßer mag, findet auch halbtrockene Varianten.
- Cuvées: Pinot Noir wird oft mit anderen Rebsorten verschnitten, um aufregende Cuvées zu schaffen. Diese Mischungen bringen die besten Eigenschaften der verschiedenen Trauben zusammen.
- Blanc de Noir und Rosé: Ja, Sie haben richtig gelesen! Spätburgunder kann auch als Blanc de Noir und Roséwein vinifiziert werden, die den eigentlich so perfekten Herbst- und Winterwein auch für die warmen Tage tauglich machen.
- Schaumwein: Neben Champagner wird Pinot Noir auch für Crémants und andere Schaumweine verwendet, in denen er eine spritzige Lebendigkeit aus roten Beeren in die Flasche bringt und somit den idealen Tropfen für jede Feier abgibt. Besonders gut gelingt die Schaumweinherstellung dem deutsch-französischen Hause Geldermann.
Sogar als alkoholfreie Variante überzeugt der ursprünglich französische Wein auf ganzer Linie. So müssen Sie nicht auf feinsten Weingenuss verzichten, nur weil Sie keinen Alkohol trinken.
Was ist das Besondere an Weinen aus Pinot Noir?
Pinot Noir ist nicht nur eine der tradionellsten Rebsorten, sondern auch richtig fruchtig: Sie nehmen einen Schluck und schmecken sofort die frischen Noten von Kirschen, Johannisbeeren, Himbeeren und Erdbeeren. Das ist aber noch nicht alles – da sind auch feine, blumige Nuancen und ein Hauch von Gewürzen wie Zimt und Nelken, die dem Wein eine tolle Tiefe geben.
Wenn der Pinot Noir dann etwas gereift ist, kommen komplexe Noten wie Waldboden, Pilze und
Tabak dazu. Die seidig-weiche Textur und die perfekte Balance der
Säure machen damit jeden Schluck zu einem echten Gaumenvergnügen. Kein
Spätburgunder ist wie der andere und genau das macht ihn so spannend.
Zu welchen Gerichten passt ein Pinot Noir?
Durch den unglaublichen Facettenreichtum von Pinot Noir macht dieser Rebsorte auch in Sachen Speisenbegleitung so schnell niemand etwas vor. Hier sind einige leckere Kombinationen, die den Wein perfekt ergänzen:
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Passende Gerichte |
Trinktemperatur |
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Rotwein (jung) |
Coq au Vin, Kalbfleisch, Poulet de Bresse mit Morcheln, Weichkäse |
12–14 °C |
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Rotwein (gereift) |
Boeuf Bourguignon, geschmorte Rinderbäckchen, Rinderroulade, Wild, Ente |
14–16 °C |
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Roséwein |
Leichte Salate, gegrilltes Gemüse, leichte Fischgerichte |
10–12 °C |
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Sekt/ Champagner |
Als Aperitif, Meeresfrüchte, Sushi, Ziegenkäse |
8–10 °C |
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Blanc de Noir |
Helle Fischgerichte, Geflügel, Pasta mit leichten Soßen |
10–12 °C |
Speisebegleitung: Baron Philippe de Rothschild »Les Cépages« Pinot Noir zu gebratener Entenbrust mit Rotkohl
Der Baron Philippe de Rothschild »Les Cépages« Pinot Noir passt hervorragend zu gebratener Entenbrust mit Rotkohl. Die Aromen von wilder Erdbeere und Kirsche treffen auf die kräftige Süße des Rotkohls, während die feine Kaffeenote des Weins die Röstaromen der knusprigen Entenhaut aufnimmt. Die Vanillenoten runden das würzige Zusammenspiel ab, ohne die fruchtige Seite des Pinot Noir zu überdecken. So entsteht eine ausgewogene Kombination aus Frucht, Röstaromen und Würze für einen gelungenen Herbst- oder Feiertagsabend.

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FAQ – Häufige Fragen zu Pinot Noir
In Deutschland wird Pinot Noir traditionell Spätburgunder genannt und ist dort die meistangebaute rote Rebsorte. In Österreich ist die Bezeichnung Blauburgunder gebräuchlich, in Italien spricht man von Pinot Nero.
Pinot Noir ist eine der ältesten und anspruchsvollsten Rotweinsorten der Welt. Sie wird sowohl als klassischer Rotwein als auch als Rosé, Blanc de Noir und Basis für Schaumweine wie Champagner ausgebaut.
Die wichtigsten Anbaugebiete liegen im französischen Burgund und in der Champagne. Auch Deutschland, Italien, Österreich, die USA, Spanien und Südafrika zählen zu den bedeutenden Anbauländern.
Junger Pinot Noir passt gut zu Geflügel und Kalbfleisch, gereifte Varianten harmonieren mit Schmorgerichten und Wild. Rosé- und Blanc-de-Noir-Ausbauten eignen sich für leichte Fisch- und Gemüsegerichte.
Pinot Noir gilt als eher schlanke, elegante Rebsorte mit feinen Tanninen statt großer Wucht. Seine Stärke liegt in der Balance zwischen Frucht, Säure und Textur statt in reiner Kraft.
