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Grauburgunder
Drei Grauburgunder für jeden Geschmack
Du suchst einen guten Grauburgunder, weißt aber noch nicht genau, welcher zu dir passt? Wir haben dir drei Empfehlungen aus verschiedenen Preislagen und Herkünften herausgesucht – vom unkomplizierten Alltagswein bis zum südtiroler Pinot Grigio mit Auszeichnung. Wenn du einen fruchtig-frischen Weißwein für entspannte Abende suchst, bist du mit dem Groh, dem Albinoni oder dem Elena Walch bestens beraten.
- Groh Grauburgunder: Der Wein aus Rheinhessen ist unser zugänglicher Einstieg. Durch eine kurze Maischegärung und den Ausbau auf der Feinhefe bekommt er eine schmelzige Textur und Aromen von Birne, Quitte und Apfel mit feiner Würze. Der trockene Wein ist vegan und passt zu fast allem, was unter der Woche auf den Tisch kommt.
- Albinoni Pinot Grigio: Dieser Grauburgunder aus Venetien zeigt die italienische Seite der Rebsorte: frische Noten von Pfirsich, Birne und Zitrus, dazu eine feinnussige Anklänge und ein sanfter Schmelz am Gaumen.
- Elena Walch Pinot Grigio: Dieser Wein aus Südtirol ist unsere gehobene Empfehlung. Er bringt eine ausgewogene, frische Säure mit mittlerem Körper und hoher Harmonie zusammen, getragen von reifer Birne, Heublumen und einer dezenten Würze – ein Pinot Grigio mit spürbarer Tiefe und gelben Früchten.
Grauburgunder, Pinot Grigio, Ruländer – ein Wein, viele Namen
Hinter Grauburgunder, Grauer Burgunder, Pinot Gris, Pinot Grigio und Ruländer steckt ein und dieselbe Rebsorte aus der Burgunderfamilie. Die Namen verraten meist schon den Stil: »Grauburgunder« steht in Deutschland für die trocken-frischen, modernen Weine, während »Ruländer« traditionell die gehaltvolleren, oft etwas süßeren Varianten meint.
Der italienische Pinot Grigio ist derselbe Wein, wird aber häufig besonders frisch ausgebaut – wie der Albinoni aus Venetien oder der Elena Walch aus Südtirol. Wer beide Stile vergleichen will, findet bei uns deutsche wie italienische Weine nebeneinander.

Wo wird Grauburgunder angebaut?
Vermutlich kam der Graue Burgunder vor gut 700 Jahren im Gepäck französischer Zisterziensermönche ins heutige Österreich (wo er dann auch prompt »Grauer Mönch« genannt wurde). Seine weltweit erste gesicherte Erwähnung stammt jedoch aus dem Jahr 1711. In einem aufgegebenen Weingarten entdeckte der Kaufmann Johann Ruland zwei Stöcke einer ihm fremden Rebsorte. Er stellte aus den Trauben einen Wein her, den er ausnehmend köstlich fand. Umgehend taufte er ihn »Ruländer« und begann mit der Vermarktung. Und so wurde Pinot Gris ein deutscher Wein.
Durch spezifische Aspekte wie Klima, Bodenbeschaffenheit und Weinbereitungstechniken der Winzer verleiht jede Region ihrem Grauburgunder eigenen Geschmack und Charakter. Gönnen wir uns einen Blick auf einige der wichtigsten Anbaugebiete und ihre jeweilige Stilistik:
- In Deutschland zeigt der Graue Burgunder viele unterschiedliche Gesichter: Man findet ihn in fast allen deutschen Weinregionen, mit Schwerpunkten in Baden, der Pfalz und Rheinhessen. Mit einer Anbaufläche von knapp 8 Prozent der deutschen Rebfläche, also rund 8.100 Hektar, belegt er eine Spitzenposition unter den deutschen Weißweinsorten.
- Der ursprünglich als »Tokay d'Alsace« bekannte Grauburgunder fühlt sich im Elsass/Frankreich so richtig wohl. Aus urheberrechtlichen Gründen – um Verwechslungen mit dem süßen Tokajer aus Ungarn zu vermeiden – wurde der alte Name abgeschafft. Elsässischer Pinot Gris ist oft komplex und vielschichtig, mit Aromen von Birne, Pfirsich und manchmal sogar einer leichten Rauchnote.
- In Italien heißt der geniale WeißweinPinot Grigio und ist besonders in Südtirol und Friaul-Julisch Venetien zu Hause. Italienischer Pinot Grigio kommt oft fruchtig daher, mit strafferer Säure und schlankerem Körper als deutscher Grauburgunder sowie einem Hauch von Mineralität. Im Grunde der Inbegriff des Sommerweins!
- Down Under wird der Grauburgunder vor allem im kühleren South East Australia angebaut. Australische Pinot Grigios sind meistens aromatisch und fruchtig, mit einer schönen Balance zwischen Süße und Säure. Sie eignen sich hervorragend für einen gemütlichen Abend auf der Terrasse.
Welche Weine aus Grauburgunder gibt es?
Was erwarten die meisten Menschen, die einen Grauburgunder bestellen? Ungefähr Folgendes: Er strahlt in verlockendem Goldgelb und duftet verführerisch nach reifer Birne und knackigem Apfel. Am Gaumen zeigt er sich schön weich und frisch – für gesellige Runden genauso richtig wie für den Solo-Genuss!
Ob beim gemütlichen Abendessen oder beim entspannten Feierabend auf der Terrasse, dieser Wein bringt immer gute Laune mit. Er ist so vielseitig, dass er zu jeder Gelegenheit passt. Und das Beste? Es gibt noch viele verschiedene Facetten des Grauburgunders zu entdecken. Denn bei all seiner Beliebtheit macht der geschilderte Alleskönner nur die Spitze des Eisbergs aus – schau dir die verschiedenen Stile an!
| | Typische Farbe | Aromen | Geschmack | Körper |
| Grauburgunder trocken | Blasses bis mittelintensives Gelb | Zitrus, grüner Apfel, Wiesenblumen | spritzig, säurebetont | Schlank bis mittel |
| Im Holzfass ausgebaut | Goldgelb bis Bernstein | Birne, Ananas, Vanille, Rauch | würzig, komplex | vollmundig |
| Trockene Spätlese mit intensiver Aromatik | kräftiges Goldgelb | reifer Apfel, Honigmelone, Pfirsich | fruchtig, würzig | rund, füllig |
| Fruchtig-süße Spätlese | Goldgelb bis Bernstein | Honig, Trockenobst, Marzipan | süß, fruchtig | vollmundig |
| Auslese oder Beerenauslese | Bernstein | Rosinen, Honig, Karamell | süß, konzentrierte Aromen | dicht, ölig |
| Hellgelb mit feiner Perlage | Apfel, Birne, Brioche | frisch, elegant | schlank bis mittel | |
| Grauburgunder Rosé | zartes Lachsrosa bis Kupfer | Rote Johannisbeere, Sauerkirsche | frisch, saftig | schlank bis mittel |
Wusstest du übrigens, dass Grauburgunder und Spätburgunder fast genetisch identische Rebsorten sind? Sie schmecken so unterschiedlich, weil die Beerenhaut und der Traubensaft beider Rebsorten während der Gärung jeweils andere Prozesse durchlaufen. Biologisch gesehen, liegt der einzige Unterschied jedoch in einer winzigen Genmutation, die dafür sorgt, dass der Grauburgunder gräuliche statt dunkler Trauben hervorbringt.
Was ist der Unterschied zwischen Grauburgunder und Weißburgunder?
Grauburgunder und Weißburgunder sind eng verwandt, aber nicht gleich. Der Grauburgunder ist körperreicher, fülliger und zeigt reife gelbe Früchte wie Birne und Quitte. Der Weißburgunder fällt dagegen feiner und zurückhaltender aus, mit klarer Säure und Aromen von Apfel und Zitrus.
Wer es vollmundiger mag, greift zum Grauburgunder; wer den eher dezenten, frischen Stil bevorzugt, ist beim Weißburgunder richtig. Beide gehören zur Burgunderfamilie und sind vielseitige Begleiter – einige Erzeuger wie Johann Nonnen kombinieren sogar beide Rebsorten in einem Wein.
Wie schmeckt Grauburgunder?
Grauburgunder schmeckt weich, saftig und vollmundig. Typisch sind Aromen von reifer Birne, Apfel und Quitte, dazu oft ein Hauch Pfirsich, Melone oder eine feine Nuss-Note. Im Vergleich zu spritzigen Weißweinen wie dem Riesling wirkt er runder und cremiger, weil die Säure meist moderat ausfällt.
Genau diese Kombination macht ihn so beliebt: Er ist unkompliziert und harmonisch, ohne flach zu sein. Wer fruchtige Weißweine mag, die angenehm füllig am Gaumen liegen, findet im Grauburgunder einen verlässlichen Begleiter – sowohl solo als auch zum Essen.
Grauburgunder trocken, halbtrocken oder lieblich?
Die meisten Grauburgunder werden heute trocken ausgebaut, und auch unser Sortiment ist davon geprägt. Trockener Grauburgunder zeigt die Frucht klar und bleibt dabei animierend frisch – ideal als Speisebegleiter und als Sommerwein. Auch halbtrockene Varianten gibt es, sie wirken durch etwas mehr Restsüße noch milder und runder.
Lieblicher Grauburgunder ist seltener und eher für alle gedacht, die es deutlich fruchtsüßer mögen. Unsere Empfehlung für den Alltag bleibt der trockene Stil: Er ist am flexibelsten, passt zu vielen Gerichten und trifft den Geschmack der meisten Weintrinker. Falls du dir unsicher bist, hilft dir unser Wine.Finder weiter.
Warum ist Grauburgunder so beliebt?
Dass er eigentlich immer passt, haben wir bereits erwähnt. Grauburgunder ist ein in jeder Hinsicht zugänglicher Wein: Ein gelungener Grauburgunder besticht durch seine angenehme Säurestruktur. Sie verleiht ihm Frische, ohne aufdringlich zu wirken. Last but not least ist auch Grauburgunder von hoher Qualität bei Club of Wine zu einem fairen Preis erhältlich. Und er kann ein wunderbarer Tischgenosse sein, wie sich unschwer an folgendem Menüvorschlag erkennen lässt:
- Vorspeise: Zu einem leichten Salat mit cremigem Ziegenkäse passt die spritzige Säure eines schlanken Grauburgunder-Kabinetts perfekt.
- Hauptgang 1: Gebratenes Fischfilet mit einer Soße aus frischen Kräutern und eine Grauburgunder Spätlese mit feinen Aromen von Honig und reifen Früchten sind ein »Match made in heaven«.
- Hauptgang 2: Überraschung! Ja, Grauburgunder kann auch Fleisch, etwa Lammkarree mit Rosmarin-Kruste! Ein im Holzfass gereifter Grauburgunder Barrique bringt würzige Noten mit, die wunderbar zu dem kräftigen Lammgeschmack passen.
- Dessert: Zum Abschluss verwöhnt eine Grauburgunder-Beerenauslese den Gaumen gemeinsam mit einem Apfelstrudel. Die fruchtigen Noten des Weins verschmelzen perfekt mit dem Dessert und runden das Menü ab.
Speisebegleitung: Johann Nonnen Grauburgunder & Weißburgunder zu Ofenspargel mit Kräuterbutter
Der Johann Nonnen Grauburgunder & Weißburgunder passt wunderbar zu Ofenspargel mit zerlassener Kräuterbutter und neuen Kartoffeln. Seine saftige Frucht aus Apfel, Birne und Pfirsich nimmt die feine Bitternote des Spargels auf, während die frische Struktur des Weins gegen das Fett der Butter spielt und alles im Gleichgewicht hält. Kräuter wie Petersilie, Kerbel und ein Hauch Zitrone greifen die heublumigen Noten des Weins auf, und die gute Fülle des trockenen Weißweins gibt dem zarten Gemüse genug Gegengewicht. Ausgezeichnet mit der Best-Buy-Medaille von Falstaff (Jahrgang 2024) und bewertet mit 5 von 5 Sternen, ist er ein verlässlicher Begleiter für die Spargelsaison.

Grauburgunder im Club of Wine kaufen
Bei Club of Wine kaufst du Grauburgunder online aus unserem vielfältigen Sortiment – vom günstigen Alltagswein bis zum ausgezeichneten Pinot Grigio. Ob deutscher Grauburgunder aus Rheinhessen oder italienischer Pinot Grigio aus Südtirol: Hier findest du für jeden Anlass und jedes Budget den passenden trockenen Weißwein. Stöbere auch in unserer großen Auswahl an Weißwein, wenn du verwandte Rebsorten entdecken willst.
Du bestellst bequem nach Hause, zahlst nur 2,89 € Versandkosten und kannst jede Flasche innerhalb von 30 Tagen zurückgeben, falls sie dir nicht schmeckt. Wenn du dir bei der Auswahl unsicher bist, führt dich unser Wine.Finder in wenigen Schritten zu deinem passenden Grauburgunder. Probier dich durch und finde deinen Favoriten.
FAQ – Häufige Fragen zu Grauburgunder
Grauburgunder schmeckt weich, saftig und vollmundig, mit Aromen von reifer Birne, Apfel und Quitte sowie oft einem Hauch Pfirsich, Melone oder Nuss. Die Säure ist meist moderat, wodurch der Wein rund und harmonisch wirkt.
Die meisten Grauburgunder werden trocken ausgebaut. Es gibt aber auch halbtrockene und liebliche Varianten. Wer es klassisch und flexibel mag, greift zum trockenen Stil, der am besten zu vielen Gerichten passt.
Grauburgunder ist körperreicher und fülliger mit reifen gelben Früchten, Weißburgunder feiner und zurückhaltender mit klarer Säure und Apfel-Zitrus-Aromen. Beide gehören zur Burgunderfamilie und sind eng verwandt.
Ja. Grauburgunder, Pinot Gris, Pinot Grigio und Ruländer bezeichnen dieselbe Rebsorte. Der italienische Pinot Grigio wird oft frischer und leichter ausgebaut, der deutsche Grauburgunder meist etwas voller.
Trockener Grauburgunder passt sehr gut zu Spargel, Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Pasta und vegetarischen Gerichten. Durch seinen Körper begleitet er auch würzigere Speisen wie asiatische Gerichte zuverlässig.
In Deutschland gelten Baden, die Pfalz und Rheinhessen als die wichtigsten Anbaugebiete. International sind vor allem Südtirol, Venetien und das Elsass für hochwertigen Grauburgunder beziehungsweise Pinot Grigio bekannt.




