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Wein aus dem Piemont online kaufen
Wein aus dem Piemont ist italienisches Weinerbe in Reinform: Die Region im Nordwesten Italiens bringt große Nebbiolo-Gewächse wie Barolo und Barbaresco hervor, dazu fruchtige Barbera-Rotweine, spritzigen Gavi und den süßen Moscato d'Asti. Bei Club of Wine findest du piemontesische Weine wie Coppo, Elio Grasso und Villa Pani – entdecke die ganze Vielfalt der Langhe und des Monferrato.
Drei Piemont-Weine für jeden Geschmack
Wenn du ansprechenden Piemont-Wein suchst, empfehlen wir dir Villa Pani Barbera Piemonte, Coppo »L'Avvocata« Barbera d'Asti oder Coppo La Rocca Gavi.
- Villa Pani Barbera Piemonte: Ein unkomplizierter Barbera mit intensiv rubinroter Farbe, saftiger Kirsch- und Beerenfrucht und weichen Tanninen. Önologin Stella Grasso empfiehlt ihn als alltagstauglichen Begleiter zu Pasta und Pizza. Bewertet mit 5 von 5 Sternen. Der ideale Einstieg in die Rebsorte Barbera – fruchtig, rund und ohne Schnörkel.
- Coppo »L'Avvocata« Barbera d'Asti: Ein sortenreiner Barbera aus dem Gebiet südlich von Asti, handgelesen und ohne Eichenfass ausgebaut. In der Nase rote Früchte und Blüten, am Gaumen saftig, elegant und strukturiert. Das Weingut Coppo wurde 1889 gegründet und zählt zu den historischen Häusern der Region. Dieser Wein passt zu Ragù, Pizza und gereiftem Käse.
- Coppo La Rocca Gavi: Ein spritziger Weißwein aus der Rebsorte Cortese, gewachsen auf kalkhaltigem Mergel. Zitrusaromen, weiße Früchte und ein feiner Mandelklang machen ihn zum perfekten Aperitif und Begleiter zu Fisch, Meeresfrüchten und leichten Pasta-Gerichten. Die Alternative, falls du statt Rotwein lieber einen frischen Piemonteser suchst.
Das Piemont – Italiens Weinregion im Nordwesten
Piemont bedeutet wörtlich »am Fuße der Berge«, und genau dort liegt die Region: eingerahmt von den Alpen im Norden und Westen, im Süden von den Ligurischen Apenninen. Zwischen Turin, Asti und Alba erstrecken sich sanfte Hügel, auf denen seit Jahrhunderten Reben wachsen. Die Kernzonen heißen Langhe, Monferrato und Roero – Namen, die dir auf jedem guten Piemontesischen Etikett begegnen.
Das Klima ist kontinental geprägt, mit heißen Sommern, kalten Wintern und den berühmten Herbstnebeln der Langhe. Diese Nebbia gab der wichtigsten Rebsorte ihren Namen: Nebbiolo. Mit 18 DOCG- und mehr als 40 DOC-Herkünften gehört das Piemont zu den am strengsten reglementierten Weinregionen Italiens – hier wird Herkunft großgeschrieben.
Piemont Rotwein: Nebbiolo, Barbera und Dolcetto
Piemont Rotwein bedeutet vor allem drei Rebsorten: Nebbiolo, Barbera und Dolcetto. Jede hat ihren eigenen Charakter und ihren eigenen Platz im Alltag der piemontesischen Winzer. Nebbiolo liefert die großen, lagerfähigen Weine. Barbera ist der Alltagsheld mit kräftiger Säure und saftiger Frucht. Dolcetto ist der fruchtige, weichere Begleiter für die schnelle Pasta.
Barbera ist übrigens die meistangebaute Rebsorte des Piemont. Gute Beispiele wie der Coppo »Camp du Rouss« Barbera d'Asti zeigen, dass Barbera auch im Holzfass Tiefe und Reifepotenzial entwickelt. Dolcetto verdient ebenfalls Aufmerksamkeit: Er bringt dunkle Frucht und milde Tannine mit und ist in der Regel deutlich früher trinkreif als Nebbiolo.
Barolo und Barbaresco – die Könige aus Nebbiolo
Barolo und Barbaresco sind die berühmtesten Weine des Piemont. Beide werden zu 100% aus Nebbiolo gekeltert, beide tragen das DOCG-Siegel, die höchste italienische Qualitätsstufe. Barolo muss mindestens 38 Monate reifen, davon 18 Monate im Holzfass, Barbaresco 26 Monate. Das Ergebnis sind tiefgründige Rotweine mit Aromen von Veilchen, Kirsche, Rose, Lakritze, dazu oft eine feine Trüffelnote – ein Stilmerkmal der Langhe-Weine.
Barolo ist kräftiger und tanninbetonter, Barbaresco etwas zugänglicher und eleganter – beide altern hervorragend und gewinnen über Jahre an Komplexität.
Weißwein und Schaumwein aus dem Piemont
Das Piemont ist zwar eine Rotwein-Region, hat aber auch im Bereich Weißwein Klassiker im Angebot. Der wichtigste heißt Gavi und wird aus der Rebsorte Cortese gewonnen. Typisch sind helles Strohgelb, Zitrusaromen, zarte Mandelnoten und eine ansprechende Säure. Gavi gilt als perfekter Aperitif und Begleiter zu Fisch und Meeresfrüchten – die ligurische Küste ist nur einen Katzensprung entfernt.
Noch bekannter ist der Moscato d'Asti: ein sanft prickelnder, süßer Schaumwein aus der Moscato-Traube mit rund 5 Prozent Alkohol. Er duftet nach Pfirsich, Birne und Blüten und ist die klassische Begleitung zum Panettone und zu Obstdesserts. Auch Arneis aus dem Roero und Chardonnay – etwa vom Weingut Coppo – gehören ins piemontesische Weißwein-Spektrum.
Wein und Essen: Piemont auf dem Teller
Kaum eine italienische Region ist so eng mit Essen verknüpft wie das Piemont. Trüffel aus Alba, Haselnuss-Torten, Vitello Tonnato, Bagna Cauda, gefüllte Agnolotti und die cremigen Risotti aus dem benachbarten Piemont-Reisanbau – zu jedem Gericht gibt es den passenden Wein aus der Region.
Zu kräftigen Fleischgerichten wie Brasato al Barolo (in Barolo geschmortem Rindfleisch) gehört ein reifer Nebbiolo. Zu Pasta mit Ragù und Pizza passt ein saftiger Barbera. Zu Risotto mit Trüffeln glänzt ein gereifter Barbaresco. Zu Antipasti, Vitello Tonnato und frittiertem Fisch ist Gavi die erste Wahl. Und zum Dolce am Ende – Haselnuss-Kuchen, Panettone, frische Pfirsiche – brauchst du einen süßen, prickelnden Moscato d'Asti. Denke beim Einschenken daran, dass Rotweine aus dem Piemont bei 16–18 °C, Gavi bei 8–10 °C serviert werden.

Piemont-Weine bei Club of Wine entdecken
Bei Club of Wine findest du Piemont-Weine aus einer sorgfältig kuratierten Auswahl an Familienweingütern: Coppo mit seinen Traditionskellern in Canelli, das Kultgut Elio Grasso aus Monforte d'Alba mit seinen Top-Lagen Gavarini und Ginestra sowie Villa Pani, deren Önologin Stella Grasso auf modernen Stil mit Respekt vor piemontesischer Tradition setzt. Dazu kommen spannende Weine aus unserem Sortiment an italienischen Weinen, darunter auch weitere Entdeckungen aus dem Norden Italiens.
Du möchtest erst einmal herausfinden, welcher piemontesische Stil zu dir passt? Dann hilft dir unser Wine.Finder weiter. Bestellst du bei uns, zahlst du nur 2,89 € Versand und kannst innerhalb von 30 Tagen bei Nichtgefallen zurückschicken.
FAQ – Häufige Fragen zu Wein aus dem Piemont
Aus dem Piemont kommen vor allem Rotweine aus den Rebsorten Nebbiolo (Barolo, Barbaresco, Langhe Nebbiolo), Barbera (Barbera d'Asti, Barbera d'Alba) und Dolcetto. Bei den Weißweinen sind Gavi aus Cortese und der süße Moscato d'Asti die Klassiker.
Der bekannteste Piemont-Wein ist Barolo, oft »König der Weine« genannt. Er wird aus Nebbiolo gekeltert, reift mindestens 38 Monate und zeichnet sich durch tiefe Farbe, kräftige Tannine und Aromen von Kirsche, Rose, Lakritze und Trüffel aus. Direkt dahinter folgt Barbaresco, ebenfalls ein reinsortiger Nebbiolo, meist etwas zugänglicher im Stil.
Barolo ist teuer, weil die Erträge im DOCG-Gebiet streng begrenzt sind, die Reifezeit mindestens 38 Monate beträgt und das Gebiet um die Gemeinde Barolo flächenmäßig sehr klein ist. Dazu kommen aufwendige Handarbeit in Weinberg und Keller sowie eine international hohe Nachfrage, die das Angebot regelmäßig übersteigt.
Barbera schmeckt saftig, fruchtig und frisch. Typisch sind Aromen von Kirsche, Himbeere und Brombeere, eine lebhafte Säure und vergleichsweise weiche Tannine. Ohne Holzausbau wirkt Barbera unmittelbar und trinkfreudig, mit Holzausbau gewinnt er an Struktur und Tiefe.
Die wichtigsten Weißweine des Piemont sind Gavi (aus Cortese), Arneis aus dem Roero und Erbaluce. Gavi ist besonders verbreitet: ein trockener, zitrusfrischer Wein mit Mandelnote, der sich hervorragend als Aperitif und zu Fisch oder Meeresfrüchten eignet.
Ein guter Barolo ist in der Regel 10 bis 20 Jahre lagerfähig, Spitzengewächse aus guten Jahrgängen können auch 30 Jahre und länger halten. Die kräftigen Tannine und die präsente Säure sorgen dafür, dass sich der Wein über Jahre harmonisch entwickelt und dabei an Komplexität gewinnt.