Filter
3 Amarone-Weine für jeden Geschmack
Das Amarone-Sortiment von Club of Wine zeigt, wie unterschiedlich dieser kraftvolle Rotwein aus Venetien ausfallen kann – kompakt und zugänglich, vielseitig für den Alltag oder als besonderes Lagenerlebnis für Kenner. Mit den folgenden drei Amarone-Weine möchten wir dir die unterschiedlichen Charaktere und Herkünfte innerhalb der Kategorie näherbringen. Probier sie gerne aus:
- Wer den Masi Costasera Amarone della Valpolicella Classico DOCG zunächst in kleiner Menge kennenlernen möchte, findet in der praktischen 0,375-Liter-Flasche einen idealen Einstieg. Im Bukett zeigen sich Pflaumen, Kirschen und Veilchen, begleitet von einem Hauch Lakritz und Kaffee. Am Gaumen entfaltet der Wein samtige Tannine und die für Costasera typische Fülle und Länge.
- Der Zenato Amarone della Valpolicella Classico DOCG stammt von einem der bekanntesten Weingüter der Region und zeigt ein besonders ausdrucksstarkes Geschmacksprofil (siehe Diagramm): Ausgeprägte Beeren- und Kirscharomen treffen auf eine lebendige Säure, während die Tannine bewusst zurückhaltend bleiben und dem Wein trotz seiner Kraft eine bemerkenswerte Geschmeidigkeit verleihen. Noten von Kakao und Schokolade runden den langen Abgang ab, nachdem die Trauben mehrere Monate im traditionellen Appassimento-Verfahren auf Strohmatten getrocknet wurden.
- Für alle, die ein besonderes Lagenerlebnis suchen, ist der Masi Campolongo di Torbe Amarone della Valpolicella DOCG die richtige Wahl. Dieser Amarone stammt aus einer einzelnen Lage auf rund 400 Metern Höhe und wird in limitierter Menge produziert. Intensive Aromen von gebackenen Früchten, Zimt, Kirschen und Brombeermarmelade treffen auf einen vollmundigen Körper mit samtigen Tanninen, während drei Jahre Reifung im Eichenfass zusätzliche Komplexität und ein beeindruckendes Lagerpotenzial verleihen.

Wie schmeckt Amarone?
Amarone schmeckt kraftvoll, dicht und vielschichtig zugleich. Typisch sind Aromen von dunklen, teils getrockneten Früchten wie Pflaumen und Kirschen, dazu Veilchen, Lakritz sowie Röstnoten von Kaffee und Kakao. Am Gaumen zeigt sich der Wein mit samtigen Tanninen, spürbarem Körper und einem langen, oft würzigen Abgang, der ihn zu einem der intensivsten Rotweine Italiens macht.
Verantwortlich für diese Fülle ist vor allem der hohe natürliche Zucker- und Extraktgehalt, den die getrockneten Trauben mitbringen. Dadurch entsteht ein Wein mit etwas höherem Alkoholgehalt und dichter Struktur, der sich deutlich von schlankeren, jung zu trinkenden Rotweinen unterscheidet. Amarone-Weine bieten dir stattdessen Kraft, Reife und Lagerpotenzial.
Amarone della Valpolicella: Herkunft und Herstellung
Amarone stammt aus dem Valpolicella-Gebiet in der Region Venetien rund um Verona. Die Abfüllungen zählen zu den DOCG-klassifizierten Weinen Italiens, sie tragen also die höchste italienische Qualitätsstufe für Herkunftsweine. Der Name geht auf das italienische Wort »amaro« (auf Deutsch »bitter«) zurück und grenzt den Amarone von seinem süßeren Verwandten, dem Recioto della Valpolicella, ab, aus dem er historisch hervorgegangen ist.
Die Basis für Amarone della Valpolicella bilden die Rebsorten Corvina, Molinara und Rondinella, die in den Weinen aus Venetien traditionell zum Einsatz kommen. Nach der Ernte werden die Trauben nicht direkt gekeltert, sondern zunächst mehrere Monate auf Strohmatten oder Holzgestellen getrocknet – ein Verfahren, das als Appassimento bekannt ist. Durch den Wasserverlust konzentrieren sich Zucker, Aromen und Extraktstoffe in den Beeren, was dem fertigen Wein seine charakteristische Dichte und Kraft verleiht.
Amarone della Valpolicella Classico – was bedeutet die Klassifizierung?
Der Zusatz »Classico« kennzeichnet Weine aus dem historischen Kerngebiet der Region Valpolicella. Der Vermerk gilt traditionell als Qualitätsmerkmal, da diese Lagen als besonders geeignet für den Anbau der autochthonen Rebsorten gelten. Ein Amarone della Valpolicella Classico DOCG stammt somit ausschließlich aus diesem engeren, historisch gewachsenen Anbaugebiet.
Nach dem Appassimento-Verfahren durchläuft der Amarone anschließend einen längeren Ausbau im Holzfass, häufig über mehrere Jahre, bevor er in den Verkauf kommt. Dieser Ausbau rundet die kräftigen Tannine ab und sorgt für die harmonische, vielschichtige Struktur, die einen gereiften Amarone della Valpolicella auszeichnet.

Worin unterscheiden sich Amarone und Ripasso?
Wenn du dich mit Amarone beschäftigst, stößt du schnell auch auf den Ripasso. Beide Weine stammen aus derselben Region, unterscheiden sich aber deutlich in Herstellung und Charakter. Während der Amarone vollständig aus getrockneten Trauben gekeltert wird, entsteht der Ripasso, indem ein schlankerer Valpolicella-Wein auf den Trester (die ausgepressten Traubenschalen) des Amarone gegeben und ein zweites Mal vergoren wird.
Dadurch nimmt der Ripasso zusätzliche Farbe, Struktur und Aromen auf, bleibt in Körper und Alkoholgehalt aber deutlich unter dem eines Amarone. Wer einen ersten Zugang zum kräftigen Valpolicella-Stil sucht, ohne gleich zum vollen Amarone zu greifen, findet im Ripasso häufig einen zugänglicheren Einstieg.
Wie lange ist Amarone haltbar?
Amarone zählt zu den lagerfähigsten Rotweinen Italiens. Wie lange genau, hängt vom jeweiligen Wein ab. Informiere dich also unbedingt auch gezielt zu deinem spezifischen Wein, wenn du das exakte Lagerpotenzial erfahren möchtest. Klassische Ausprägungen wie der Costasera können bis zu 30 Jahre lagerfähig sein, während manche Lagenweine wie der Campolongo di Torbe oder Riserva-Abfüllungen mit bis zu 25 Jahren angegeben werden. Auch jüngere, zugänglichere Stile wie der Zenato Amarone della Valpolicella mit bis zu 15 Jahren noch ein beachtliches Reifepotenzial mitbringen.
Übrigens: Serviert wird Amarone am besten bei einer Trinktemperatur von 16 bis 18 Grad, damit sich das volle Aromenspektrum entfalten kann. Einmal geöffnet, hält sich der Wein durch seine dichte Struktur und die kräftigen Tannine meist einige Tage länger frisch als schlankere Rotweine.
Speisebegleitung: Masi Costasera Amarone della Valpolicella Classico DOCG zu geschmortem Rinderbraten mit Waldpilzen
Der Masi Costasera Amarone della Valpolicella Classico DOCG passt hervorragend zu einem geschmorten Rinderbraten mit Waldpilzen. Die dunklen Fruchtaromen von Pflaume und Kirsche sowie die Röstnoten von Kaffee und Kakao harmonieren mit der würzigen Bratensauce, während die erdigen Aromen der Pilze die getrockneten Fruchtnoten des Weins aufgreifen. Die samtigen Tannine gehen zudem eine stimmige Verbindung mit dem zarten, langsam geschmorten Fleisch ein, sodass Wein und Gericht sich gegenseitig in Kraft und Tiefe ergänzen.

Bestelle Amarone bei Club of Wine
Entdecke bei Club of Wine ein vielfältiges Sortiment an Amarone-Weinen: zugängliche Einstiegsflaschen ebenso wie besondere Lagenweine für Kenner. Alle Amarone-Weine kommen direkt aus Venetien und durchlaufen das traditionelle Appassimento-Verfahren, das diesem italienischen Wein seine unverwechselbare Kraft verleiht. Falls du dir unsicher bist, welcher Wein am besten zu deinem Geschmack passt, hilft dir unser digitaler Wine.Finder rund um die Uhr dabei, deinen persönlichen Favoriten zu finden.
Bestelle deinen Amarone della Valpolicella bequem online und profitiere dabei von den Vorteilen von Club of Wine: 30 Tage Rückgabe bei Nichtgefallen und nur 2,89 € Versandkosten. So kannst du diesen kraftvollen Rotwein aus Venetien risikofrei für dich entdecken.
FAQ – Häufige Fragen zu Amarone
Amarone schmeckt kraftvoll und vielschichtig, mit Aromen von dunklen und getrockneten Früchten wie Pflaume und Kirsche, dazu Veilchen, Lakritz sowie Röstnoten von Kaffee und Kakao. Typisch sind samtige Tannine, viel Körper und ein langer Abgang.
Amarone wird vollständig aus getrockneten Trauben gekeltert, während beim Ripasso ein schlankerer Valpolicella-Wein auf dem Trester des Amarone ein zweites Mal vergoren wird. Ripasso zeigt sich deshalb im Körper und Alkoholgehalt deutlich weicher als der reifere Amarone.
Das hängt vom Wein ab: Das Lagerpotenzial liegt oft zwischen 15 und 30 Jahren. Lagenweine und Riserva-Abfüllungen sind meist ähnlich lange lagerfähig wie klassische Amarone-Stile, während jüngere, zugänglichere Weine ein etwas kürzeres Reifepotenzial mitbringen.
Die Basis bilden die autochthonen Rebsorten Corvina, Molinara und Rondinella aus der Region Venetien, die nach der Ernte im Appassimento-Verfahren mehrere Monate getrocknet werden.
Amarone entfaltet sein Aromenspektrum am besten bei einer Trinktemperatur von 16 bis 18 Grad. Stell ihn am besten 20 Minuten vor dem Öffnen in den Kühlschrank, damit er die perfekte Temperatur erreicht.
Der Zusatz »Classico« kennzeichnet Weine aus dem historischen Kerngebiet der Region Valpolicella, das als besonders geeignet für die traditionellen Rebsorten der Region gilt.
