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Drei Shiraz-Weine für jeden Moment
Von unkompliziert bis konzentriert: Diese drei Shiraz-Weine zeigen die ganze Bandbreite von South Australia bis zum südafrikanischen Weinkap. Hier ist für jeden etwas dabei - sei es ein unkomplizierter Alltagswein oder ein kraftvoller Tropfen für besondere Anlässe.
- Der Yellow Tail Shiraz aus South Eastern Australia ist ein zugänglicher Einstieg in die Rebsorte: weiche, reife Frucht trifft auf Vanille- und Eichennoten, dazu ein erdiger Unterton. Mit Gold beim Mundus Vini und als Best of Show Australia Red sind sich die Experten genau so sicher, wie unsere Kunden, die 4,5 von 5 Sternen gegeben habe: Dieser Wein ist eine klare Empfehlung.
- Aus dem berühmten Barossa Valley stammt der Peter Lehmann »The Barossan« Shiraz: Aromen von frischen Pflaumen, Kirschen und dunkler Schokolade treffen auf eine warme Würze und feine, süße Mokka-Noten. Diese wunderbare Mischung überzeugt mit 5 von 5 Sternen durch unsere Kunden auf ganzer Linie.
- Der Laborie »Signature« Shiraz aus Paarl in Südafrika zeigt, wie konzentriert Shiraz auch außerhalb Australiens schmecken kann: intensive schwarze Johannisbeere, Kirschtabak, Zedernholz und frisch gemahlener Pfeffer, dazu ein ausgeprägter Körper mit hoher Fruchtigkeit (5,5 von 7) bei moderater Säure (4,0 von 7) – eine harmonische, komplexe Kombination, die bereits mit Gold beim Mundus Vini ausgezeichnet wurde sowie 4,5 Sterne von John Platter 2021 erhalten hat. Und was sagen unsere Kunden? Sie geben ganze 5 von 5 Sternen - eine eindeutiges Ergebnis.
Woher kommt Shiraz wirklich?
Shiraz ist eine alternative Bezeichnung für die ursprünglich aus Frankreich stammende Rebsorte Syrah. Botanisch – also genetisch – handelt es sich um dieselbe Rebsorte. Der unterschiedliche Name hat sich vielmehr historisch etabliert und verweist auf Herkunft und Weinstil. Während europäische Weinländer wie Frankreich oder Spanien meist von Syrah die Rede ist, wird die Bezeichnung Shiraz vor allem für Weine aus der Neuen Welt verwendet.
Nach Australien gelangte die Rebsorte bereits im 19. Jahrhundert und hat sich dort vor allem im Barossa Valley zur bekanntesten Rotweinsorte entwickelt. Auch in South Australia, McLaren Vale und Langhorne Creek entstehen heute Shiraz-Weine von internationalem Rang.
Neben Australien hat sich der Name Shiraz auch in Südafrika durchgesetzt, wo die Rebsorte etwa in Paarl und Stellenbosch angebaut wird. Die südafrikanischen Weine liegen stilistisch oft zwischen dem kräftigen australischen und dem schlankeren europäischen Stil – konzentriert, aber mit spürbarer Würze und Frische.
Shiraz oder Syrah – wo liegt der Unterschied?
Auch wenn dieselbe Traube dahintersteckt, ist der Charakter von Shiraz ein anderer als der von Syrah. Shiraz steht für den kräftigeren, fruchtbetonteren Stil der Neuen Welt: Ein warmes Klima bringt reife Tannine, einen vollmundigen Körper und intensive Fruchtaromen hervor. Durch den Ausbau im Holzfass können Noten von Schokolade, Vanille oder Gewürzen hinzukommen.
Wer satte, süße Fruchtaromen und einen vollmundigen Körper sucht, liegt also mit einem Shiraz meist richtiger als mit einem Syrah. Unsere Auswahl an Syrah-Weinen zeigt dagegen die schlankere, würzigere europäische Seite derselben Rebsorte.
Wie schmeckt Shiraz?
Ein typischer Shiraz zeigt sich dunkelviolett und dicht, mit intensiven Aromen von reifen Pflaumen, Brombeeren und dunkler Schokolade. Häufig gesellen sich Noten von Vanille, Zimt oder geröstetem Holz hinzu, ein Ergebnis des Ausbaus im Barrique. Diese Fülle macht Shiraz zu einem der zugänglichsten Rotweinstile überhaupt – auch für alle, die noch nicht viel Weinerfahrung mitbringen.
Am Gaumen ist Shiraz meist vollmundig und samtig, mit weichen, gut eingebundenen Tanninen und einem langen, warmen Abgang. Wer gerne kräftige Rotweine trinkt, findet in Shiraz eine verlässliche, geschmackvolle Wahl für den Alltag.

Zu welchem Anlass passt ein Shiraz am besten?
Mit seiner Fülle und Wärme ist Shiraz der ideale Begleiter für gesellige Abende: Ob beim Grillfest im Sommer oder beim gemütlichen Kochabend mit Freunden im Winter, Shiraz bringt genug Kraft mit, um sich neben würzigen und rauchigen Aromen zu behaupten.
Auch als Geschenkidee eignet sich Shiraz gut, da sein zugänglicher, fruchtbetonter Stil auch bei weniger weinerfahrenen Freunden gut ankommt. Kleiner Tipp für den optimalen Genuss: Serviere ihn bei etwa 16 bis 18 °C, dann können sich Frucht und Würze optimal entfalten.
Speisebegleitung: Peter Lehmann »The Barossan« Shiraz zu Rib-Eye-Steak mit Pfeffersauce
Der Peter Lehmann »The Barossan« Shiraz macht sich perfekt zu einem kräftig gegrillten Rib-Eye-Steak mit Pfeffersauce. Die Aromen von reifen Pflaumen und dunkler Schokolade treffen auf die Röstaromen des Fleisches vom Grill, während die warme Würze und die süßen Mokka-Noten des Weins die Schärfe der Pfeffersauce gekonnt auffangen. Die weichen Tannine harmonieren zudem mit dem hohen Fettanteil des Steaks, sodass am Gaumen ein rundes, kräftiges Gesamtbild entsteht. Eine Kombination wie ein Gedicht – für alle, die es deftig mögen.

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FAQ – Häufige Fragen zu Shiraz
Ursprünglich stammt Shiraz aus dem französischen Rhône-Tal, wo sie Syrah genannt wird. Nach Australien gelangte die Weinrebe im 19. Jahrhundert und hat sich dort, vor allem im Barossa Valley, zur bekanntesten Rotweinsorte entwickelt. Auch in Südafrika hat sie sich durchgesetzt.
Botanisch - also genetisch - handelt es sich um dieselbe Rebsorte, doch die Namen stehen für unterschiedliche Stilrichtungen: Shiraz für den kräftigeren, fruchtbetonten Stil aus Australien und Südafrika, Syrah für die schlankere, würzigere europäische Interpretation.
Shiraz zeigt sich fruchtbetonter und vollmundiger als viele andere Rotweine, mit Aromen von reifen dunklen Früchten, Schokolade und Gewürzen. Die Tannine sind meist weich und gut eingebunden.
Shiraz harmoniert besonders gut mit kräftigen, gegrillten oder geschmorten Fleischgerichten wie Steak, Lamm oder Rind. Auch zu würzigen Saucen und Barbecue-Gerichten passt er gut.
Der größte Teil stammt aus Australien, insbesondere aus dem Barossa Valley, McLaren Vale und Langhorne Creek. Auch Südafrika, vor allem die Region Paarl, hat sich als bedeutendes Shiraz-Anbaugebiet etabliert.
Shiraz wird überwiegend trocken ausgebaut, wirkt durch die reife Frucht aber oft süßer als er tatsächlich ist. Vereinzelt gibt es auch halbtrockene oder als Rosé gekelterte Varianten.
